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Warum wir fast nur noch mit dem CMS WordPress arbeiten

Es gibt unzählige Content-Management-Systeme (CMS) auf dem Markt. Gerade deshalb kann die Suche nach einem geeigneten CMS sehr langwierig und beschwerlich sein. Im Laufe der vergangenen 15 Jahre haben wir viele bekannte und unbekannte, leicht- und schwergewichtige Content-Management-Systeme auf Herz und Nieren getestet. Zufrieden waren wir allerdings nie.

Zu dem Zeitpunkt, als Typo3 noch ein sehr großer Stern am CMS-Himmel war, haben wir bereits nach einer sehr kurzen Probephase festgestellt, dass dieses System bei uns nicht zum Einsatz kommen wird: Zu starr, zu unbeweglich, zu aufwendig, zu aufgeblasen und viel zu kompliziert in der späteren Anwendung und Pflege.

Auf der Suche nach einem leicht zu bedienenden, zuverlässigen, individuell anpassbaren, skalierbaren System, waren weder Typo3, Drupal, Joomla oder Contao eine für uns brauchbare Alternative. Im Jahr 2012 haben wir uns dann erstmalig für WordPress entschieden und die ersten Kundenprojekte damit umgesetzt. Seit 2014  arbeiten wir fast nur noch mit diesem System.

WordPress wird vielfach unterschätzt

Leider wurde WordPress in der Vergangenheit immer wieder belächelt. So hält sich landläufig immer noch die Meinung, dass WordPress nur zur Erstellung von privaten Blogs geeignet sei. Weit gefehlt!

Mit WordPress lassen sich individuelle Unternehmenswebseiten, Blogs, Online-Shops ebenso wie umfangreiche, komplexe Internetprojekte und sogar Intranets, soziale Netzwerke sowie Apps und Tools für die produktive Zusammenarbeit im Team umsetzen. Durch die permanente Weiterentwicklung und eine sehr große, aktive, weltweite Community hat sich WordPress inzwischen fast zu einem Alleskönner gemausert.

WordPress basiert auf PHP und MySQL, ist frei erhältlich und einfach zu installieren. Du kannst es lokal auf Deinem hauseigenen Server oder auf Deinem Web- oder Cloudserver installieren. Die Installation dauert nur wenige Sekunden. Um WordPress allerdings schnell und korrekt zum Laufen zu bringen, solltest Du grundlegende SQL- und PHP-Kenntnisse mitbringen.

Individuell und verdammt flexibel

An WordPress schätzen wir insbesondere, dass sich jedes nur erdenkliche und noch so extravagante, individuelle Design umsetzen lässt. Wir greifen dabei nicht auf vorhandene Designs, Raster oder Templates zurück und ändern diese ab, nein, wir erstellen (schreiben) die sogenannten WordPress-Themes jedes mal auf’s Neue von Hand. Genauso individuell, wie unsere Unternehmenskunden nun mal eben sind, sind auch die von uns erstellten Designs und Themes.

Mit dem entsprechenden Know-how, Fachwissen und viel Erfahrung können mit WordPress erstklassige, individuelle, mobiloptimierte und sehr flexible Designs und Themes entstehen.

Jederzeit erweiter- und anpassbar

Wenn ein Blog, ein Magazin, ein Internetauftritt, ein Onlineshop oder eine App mit zusätzlichen Funktionen ausgestattet und erweitert werden soll, ist auch das mit WordPress recht unkompliziert. Es gibt unzählige kostenlose Plugins und Erweiterungen, auf die zurückgegriffen werden kann. Angefangen beim Thema Sicherheit über Formulare zur Kontaktaufnahme, komplette Event- und Buchungssysteme, Tools für die Suchmaschinenoptimierung bis hin zum Live-Support oder Chat-Modul, gibt es fast alles, was das Herz begehrt. Finden sich bei den vorhandenen Plugins nicht die gewünschten Funktionen, besteht auch hier jederzeit die Möglichkeit der Eigenentwicklung oder Anpassung.

Ungeahnte Möglichkeiten

Wir haben bereits Intranetlösungen mit integriertem sozialen Netzwerk und einer Reihe von Tools zur Zusammenarbeit mit WordPress erfolgreich umgesetzt. Mit einer Prise Zauberei und Javascript, haben wir sogar eine intuitive Webapp für eine leicht handzuhabende und auf einen Blick erfassbare Zeit- und Arbeitsplanung für ein 50 Mitarbeiter starkes Unternehmen auf den Weg gebracht. Diese Anwendungen laufen bei zeitgleicher Bearbeitung durch mehrere Mitarbeiter zuverlässig und stabil. Somit birgt WordPress auch als App-Framework ungeahnte Potentiale.

Einfach in der Anwendung und Pflege

Ist z.B. ein Internetauftritt fertiggestellt, bedarf es keiner monatelangen Einarbeitungszeit oder gar einer zeitintensiven Schulung um den Auftritt inhaltlich zu pflegen. Unsere Erfahrungen zeigen, dass selbst unerfahrene Nutzer sich ganz schnell im System zurecht finden und nach einer kurzen Anleitung die inhaltliche Pflege der Seite gut im Griff haben.

Fazit: Bei uns hat sich das CMS WordPress bestens bewährt. Es bietet für kleine, mittlere und auch für größere Internetprojekte individuelle und vielfältige Möglichkeiten. Man muss die Potentiale nur zu nutzen wissen und man darf die Entwicklung von Themes und Plugins der Marke „Eigenbau“ nicht scheuen. Hat man diese Hürde überwunden, kann WordPress ein herrliches Instrument für eine Vielzahl von Unternehmensanwendungen sein.

In den kommenden Wochen werden wir uns mit WordPress noch etwas intensiver beschäftigen. Themen: Sicherheit, Funktionalität, Plugins und Anwendungsbeispiele.