Ein teuflischer Plan – Ach, wie gut, dass niemand weiß…

…dass ich Rumpelstilzchen heiß!

Am vergangenen Mittwoch haben wir unseren Facebook Anzeigentest, unsere kleine, teuflische Low-Budget-Mini-Promotion, beendet. Insgesamt haben wir innerhalb von 7 Tagen ca. 12.000 Personen bei einem Budgeteinsatz von 21 € in einem Umkreis von 70 km auf Facebook und Instagram erreicht. Als wir die eindeutigen, detaillierten Zielvorgaben sowie die Zielgruppenspezifikationen auf die nichtssagenden Standardeinstellungen zurückgesetzt hatten, passierte folgendes:

Über Nacht gab es auf den Anzeigenbeitrag bei Instagram einige „Likes“. Als wir uns die Profile der Personen angeschaut haben, denen unser Anzeigenbeitrag gefiel, war klar, dass es sich um sogenannte „Fakelikes“ handelte. Da tauchten dann seltsame Namen wie „laki laki laki laki“ aus „Nirgendwo“ oder „Arzurrrra Arzurrrra“ aus „Irgendwo“ auf.

Augen auf beim Anzeigenkauf!

Als wir im später Verlauf unsere Zielgruppen, die Interessen, Berufsgruppen u.ä. wieder ganz genau umrissen haben, gab es keine merkwürdig anmutenden „Likes“ mehr. Gänzlich auszuschließen sind sie natürlich nicht, aber: Je genauer du das Ziel deiner Kampagne definierst und je detaillierter du deine Zielregion und Zielpersonen beschreibst, desto wahrscheinlicher wird es, dass dein gesponserter Beitrag von waschechten Personen, von tatsächlichen Interessenten und potentiellen Kunden gesehen, wahrgenommen und geliket wird.

Damit deine Facebook Anzeige ein Erfolg wird, solltest du dich vor dem Start deiner Promotion intensiv mit den Einstellungen und Möglichkeiten des Facebook Werbeanzeigenmanagers / Power Editor auseinandersetzen und ganz genau festlegen:

  • welche Zielpersonen (Alter, Wohnort, Interessen, Beruf, etc.) du erreichen willst,
  • wann du sie erreichen willst,
  • wo du sie erreichen willst,
  • wozu du deine Zielpersonen bewegen willst,
  • welche Handlung deine Promotion zur Folge haben soll,
  • und welche Beziehung du zu deinen Interessenten aufbauen willst.

„Kauft, Leute kauft!“ ist in den Sozialen Medien kein gutes Argument

Natürlich musst du dir auch ganz genau überlegen, ob du mit deiner Anzeige überhaupt den Nerv deiner Zielpersonen triffst. Die Holzhammermethode nach dem Motto „Kauft, Leute kauft! Wir sind die Besten, die Tollsten! Kaaaauuuufffft!!!“ funktioniert in den Sozialen Medien nicht. In erster Linie geht es darum, Beziehungen zu Menschen, zu Interessenten, zu Fans aufzubauen . Diese Beziehungen stehen ebenso wie ein unmittelbarer Mehrwert, weit vor dem bloßen, plumpen Verkaufen eines unsensiblen Marktschreiers.

Übrigens: Unsere zu Testzwecken eingesetzten 3 € pro Tag sind natürlich ein wenig mickrig. Wenn du einen guten Schnitt mit deiner Kampagne machen willst, solltest du schon einige Euro mehr einplanen, und ein gutes Gebot bei Facebook abgeben, damit du dein anvisiertes Werbeziel erreichst!

Ein teuflischer Plan – Teil 1 bis 4 unseres Facebook Anzeigentests:

Teil 1: Ein teuflischer Plan – Der Facebook Anzeigentest
Teil 2: Ein teuflischer Plan – Resümee des ersten Facebook Anzeigentages
Teil 3: Ein teuflischer Plan – Warum Bayern in der Nähe von Buxtehude liegt
Teil 4: Ein teuflischer Plan – Ach, wie gut, dass niemand weiß…

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